Ist das Gerechtigkeit? Wie der soziale Zusammenhalt in Europa gestärkt werden kann

Das Wohlstandsgefälle in Europa wächst. Trotz des allgemeinen Aufschwungs seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 sind immer mehr Bürger von Armut bedroht. Gleichzeitig verändern Globalisierung und Digitalisierung fast jeden Aspekt unseres Lebens.

Obwohl der soziale Zusammenhalt in der EU Untersuchungen zufolge relativ stabil ist – das gilt besonders für wirtschaftlich wohlhabende Länder – fühlen sich immer mehr Menschen zurückgelassen und sorgen sich um ihren Platz in der Gesellschaft. Oft wird Immigration als Faktor genannt, wenn es um die Gründe sozialer Spannungen geht. Die Folge: Populismus und nationalistische Bewegungen erleben ein Comeback. Bei den jüngsten Europawahlen erlangten rechte Parteien mehr als 20 Prozent der Sitze im Europäischen Parlament.

Auf dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Projekt Aladin in Zusammenarbeit mit der UNESCO organisierten „Young Europeans‘ Forum 2019“ diskutierten junge Menschen aus ganz Europa, wie wir ein friedliches, offenes und solidarisches Leben in Vielfalt gestalten können. Was hält eine vielfältige Gesellschaft zusammen? Wie können wir Einwanderung und die zunehmende Diversifizierung unserer Kulturen nutzen, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Und welche Rolle spielen dabei Bürger, die sich sozial engagieren?

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