EU und USA verstärken Kooperation im Energiesektor [DE]

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Neben vielen wichtigen anderen Themen einigten sich die EU und die USA auf dem EU-US-Gipfel über eine Intensivierung des Energiedialogs durch zunehmende Kooperation bei Klimaschutz, Energiesicherheit und sauberen Technologien.  

Die Warnung des saudischen Botschafters Prinz Turki Al-Faisal an die USA, dass ein Krieg mit dem Iran den ohnehin hohen Ölpreis von $ 70 pro Barrel verdreifachen könnte, erschien als ein geeigneter Anlass zur Bekanntgabe der verstärkten transatlantischen Kooperation im Energiesektor auf dem EU-US-Gipfeltreffen am 21. Juni in Wien.  

In den Schlussfolgerungen des Gipfeltreffens fordern die Teilnehmer den Iran dazu auf, den richtigen Weg einzuschlagen und warnen gleichzeitig davor, dass falls er dies nicht tun sollte, weitere Maßnahmen im UN-Sicherheitsrat ergriffen werden würden.

Das Thema Energie wurde in einem separaten Kapitel der Schlussfolgerungen des Gipfels behandelt, auf welchem die Gipfelteilnehmer eine Intensivierung der EU-USA Kooperation bei Klimaschutz, saubere Energie und nachhaltige Entwicklung beschlossen haben.  Neben vielen anderen Vorhaben wollen die EU und die USA die weltweit wirtschaftlichste und effizienteste Verwendung von Energie, insbesondere durch die Minimierung negativer ökologischer Auswirkungen durch die Verwendung von marktbasierten Instrumenten, fördern.  Des Weiteren wollen sie die saubere Anwendung und effizienterer Nutzung fossiler Brennstoffe sowie die Entwicklung wirtschaftlich wettbewerbsfähiger nicht-fossiler Energieträger fördern.

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Energiesicherheit durch intensivere Gespräche mit den wichtigsten Transit-, Produktions- und Verbraucherstaaten sowie die Förderung der Diversifizierung der Energiequellen.  Die Entwicklung dieser neuen Energiekooperation zwischen der EU und der USA sollen in einem jährlichen Bericht überprüft werden. 

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