Einer jüngsten Umfrage von EURACTIV zufolge ist die Kommunikation der EU-Politik von zunehmender Bedeutung für Unternehmen. Die Studie zeigt weiters die große Bedeutung von persönlichen Kontakten, regelmäßig aktualisierten Webseiten und Positionspapieren für die Kommunikation von Unternehmen auf.
Die Kommunikation der EU-Politik der Unternehmen ist von zunehmender Bedeutung. Mehr als ein Drittel der Befragten sagte, man erwarte eine Erhöhung des Budgets, während nur 4% eine Verringerung erwarten. Die Ergebnisse zeigen, dass Mittel hauptsächlich der Unternehmenskommunikation in den europäischen Hauptgeschäftsstellen zugeteilt werden, anstelle der Kommunikation der EU-Politik in Brüssel.
Die Umfrage zeigte außerdem, dass persönliche Kontakte während Treffen und Networking-Veranstaltungen, aktualisierte Internetseiten und Positionspapiere noch immer die bevorzugten Kommunikationsmittel sind, und bestätigte somit frühere Umfrageergebnisse (EURACTIV vom 26. Juni 2006).
Zudem beurteilen die meisten Unternehmensvertreter die Mitgliedschaft in Vereinigungen (38%) und Think Tanks (9%) wichtiger als die Konsultation von Beratern (9%), um Ziele im Bereich Public Affairs zu erreichen.
Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis ist, dass die Arbeitssprache der Mehrheit der Untenehmen Englisch ist, obwohl dies die zweite Sprache für die meisten der Befragten ist. Medien- und Regierungsvertreter tendieren andererseits eher dazu, in ihrer Muttersprache zu arbeiten: ein interessantes Ungleichgewicht.
Betrachtet man neue Kommunikationsmittel, sehen Unternehmensvertreter Blogs als die Zukunft, um mit Bürgern und Stakeholdern in Kontakt zu treten, auch wenn bisher Online-Syndikation das am meisten verwendete Instrument ist (siehe das Beispiel der EURACTIV Schlagzeilen; RSS-Feeds).

