Bürger werden zu ihrem Recht auf EU-Information und Kommunikation befragt [DE]

Auf einer eigens hierfür eingerichteten Website können die EU-Bürger ihre Meinung dazu kundtun, ob sie eine Europäische Charta zur Kommunikation oder einen Verhaltenskodex zur Kommunikation vorziehen würden. Beide Möglichkeiten werden im neuen Weißbuch über die EU-Kommunikationspolitik als Weg zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit vorgeschlagen.

Eine der wichtigsten Empfehlungen des jüngsten Weißbuches über die EU-Kommunikationspolitik ist die Ausarbeitung eines Rahmendokuments, in dem Grundsätze zu dem Recht der Bürger auf ausgewogene und umfassende Information über die EU festgeschrieben werden. Dies könne entweder in Form einer Europäischen Charta zur Kommunikation oder in einem Europäischen Verhaltenskodex zur Kommunikation geschehen. Die Charta würde festlegen, „was die Bürger im Bereich Information und Kommunikation über die EU erwarten und zu Recht verlangen können“, während der Verhaltenskodex die verschiedenen EU-Akteure (Institutionen, nationale, regionale und lokale Regierungen sowie NGOs) verpflichten würde, in ihrer Informations- und Kommunikationsarbeit gewisse Normen einzuhalten.

Als Teil der sechsmonatigen Konsultation über das Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik hat die Kommission eine neue Website eingerichtet, auf der die Bürger ihre Meinung hierzu darlegen können. Bis zum 31. Juli 2006 können Beiträge per Email oder Post an die EU-Kommission gesandt werden.

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