Mit ihren Analysen wollen viele Think Tanks die europapolitische Diskussion beleben. EURACTIV.de ist – dank seiner besonderen Zielgruppe und seiner Unabhängigkeit – eine gefragte Plattform dafür. Heute starten wir die Kooperation mit der Österreichischen?Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) und begleiten deren neue Serie der „Policy Briefs“.
EURACTIV.de veröffentlicht seit jeher Analysen von Experten zur Europapolitik. Damit wollen auch wir die Debatte beleben. Wir kooperieren mit vielen Think Tanks des Landes, die unseren qualifizierten Leserkreis zu schätzen wissen – Multiplikatoren und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft, Diplomatie, NGOs und Medien.
An dieser Stelle sei einmal allen Autoren herzlich gedankt, die uns ihre – stets verständlich geschriebenen – Analysen zur Verfügung stellen, welche wir sehr gerne unseren Usern vorstellen. Die Liste dieser Gastautoren ist lang und liest sich wie ein Who-is-Who Europas, und wir sind sehr stolz auf sie.
Neue Analysereihe der ÖGfE: die Policy Briefs
Nun haben wir einen weiteren Partner gefunden, diesmal in Österreich: Ab sofort veröffentlicht die Österreichische?Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) eine neue Analysereihe?zu aktuellen EU-Themen.
Die sogenannten ÖGfE-Policy Briefs richten sich an politische Akteure und?Meinungsbildner. Diese Zielgruppe findet die ÖGfE für Österreich in der Tageszeitung "Die Presse" – und für den gesamten deutschsprachigen Raum natürlich bei EURACTIV.de.
Relevante Fragen aus vielen?Fachrichtungen
Österreichische und internationale Wissenschaftler werden in diesen Policy Briefs europapolitische Themen analysieren. Auf wenigen Seiten präzise zusammengefasst, beleuchten sie aktuelle und für die Gestaltung der europäischen Integration relevante Fragestellungen aus unterschiedlichen?Fachrichtungen.
"Wir meinen, dass es von entscheidender Bedeutung für die Europapolitik ist, spannende Forschungsergebnisse jenen zugänglich zu?machen, die an den Hebeln politischer Gestaltungsprozesse sitzen", erklärt ÖGfE-Chef Paul Schmidt. "Ziel der Serie ist es, eine stärkere Verbindung zwischen Wissenschaft und Politik zu fördern." Gerade, aber nicht nur in Österreich sei ein stärkerer wissenschaftlicher Beitrag gegenwärtig besonders wichtig, um die Qualität der öffentlichen EU-Debatten zu verbessern, präzisiert Schmidt die Motivation der Initiative.
EURACTIV.de startet heute mit der neuen Serie, die in unregelmäßiger Folge fortgesetzt wird. Der ÖGfE-Policy Brief Nummer 1 stammt von Waldemar Hummer, einem emeritierten Innsbrucker Universitätsprofessor, der Vorschläge macht, wie Europa (nicht nur) in Österreich "Gesicht und Stimme" bekommt.
Ihr Ewald König
Herausgeber und Chefredakteur

