Woche der Mobilität: Weniger Raum für Autos [DE]

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Mehr als 1 500 Städte werden sich an dieser zum sechsten Mal stattfindenden Europäischen Woche der Mobilität beteiligen. Sie steht unter dem Motto „Straßen zum Leben“ und zielt darauf ab, zu zeigen, dass Staus und Verschmutzung vermindert werden können, indem den Fußgängern und Radfahrern mehr Raum zugestanden wird, ohne die Mobilität der Menschen einzuschränken.

Ein Teil der Aktivitäten der Kommission, um den Klimawandel zu bekämpfen, das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Lebensqualität der europäischen Bürger zu verbessern, besteht darin, nachhaltige Verkehrsmodelle zu fördern, besonders in den geschäftigen städtischen Gebieten Europas, welche die Heimat von 80% der europäischen Bevölkerung darstellen und in denen etwa 75% der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden.

Zu diesen Bemühungen gehört unter anderem die Unterstützung der Kommission der jährlichen Woche der Mobilität. Diese wird seit 2002 in Partnerschaft mit den Städtenetzwerken EurocitiesEnergie-Cités und Klima-Bündnis organisiert.

Dieses Jahr wird die Woche der Mobilität vom 17. bis 23. September 2007 stattfinden und unter dem Motto „Straßen zum Leben“ stehen. Die Botschaft lautet, mehr öffentliche Räume für Autos seien keine Lösung der bestehenden Herausforderungen des Verkehrssektors. Die Umverteilung des öffentlichen Raums für nicht-motorisierten Verkehr könne hierbei eine nachhaltige, effiziente Lösung darstellen sowie allen Bürgern gesündere Lebensstile ermöglichen, ohne deren Mobilität einzuschränken.

Eine Bandbreite an Aktivitäten und Kampagnen sind für diese Woche geplant. Sie zielen darauf ab, das Bewusstsein der Bürger für Probleme zu steigern, die mit Mobilität in Zusammenhang stehen, wie Sicherheit im Straßenverkehr, Staus, Verschmutzung und Verkehrsanbindung. Wie in den vergangenen Jahren ist der Höhepunkt der Aktivitäten der „Internationale Autofreie Tag“, der dieses Jahr am 23. September stattfindet.

Die Kommission wird zudem am 25. September 2007 in einem ‚Grünbuch’ Vorschläge für eine europäische Strategie zu städtischem Verkehr vorlegen. Es ist jedoch noch immer unsicher, wie viel die EU in diesem Bereich tatsächlich erreichen kann, da das Subsidiaritätsprinzip verlangt, dass die lokalen Behörden ihre Entscheidungsgewalt bei Belangen des städtischen Verkehrs bewahren.

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