Die europäischen Landwirtschaftsminister haben Schlussfolgerungen bezüglich des von der Kommission vorgelegten Forstaktionsplans angenommen. Die Minister fordern die Kommission auf, Koordinatoren für Forstpolitik innerhalb aller relevanten Dienststellen zu ernennen.
Die Schlussfolgerungen des Rates zu dem EU-Forstaktionsplan 2007-2013 wurden am 24. Oktober 2006 von den europäischen Landwirtschaftsministern angenommen.
Die Minister forderten die Kommission auf, Koordinatoren für Forstpolitik innerhalb aller relevanten Dienststellen zu ernennen. Sie empfahlen auch die Stärkung des Ständigen Forstausschusses und schlugen vor, den Ausschuss bei allen forstbezogenen Themen zu konsultieren.
Der Forstaktionsplan wurde von der Kommission im Juni 2006 vorgestellt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen holzverarbeitenden Industrien zu verbessern und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Forstmanagements zu vergrößern. Eine der größten Herausforderungen ist es, ein Gleichgewicht zwischen der neuen Rolle der Wälder als Energielieferant (für Biomasse) und der natürlichen Funktion als Lieferant von Rohmaterialien für die holzverarbeitende Industrie (für Möbel, Pappe und Holzplatten) zu finden.
Die Allianz zur Förderung von Getränkekartons und der Umwelt (ACE) begrüßte die Tatsache, dass die europäischen Regierungen künftig die Koordinierung der forstwirtschaftsbezogenen Politiken durch die Benennung von Koordinatoren für alle relevanten Dienststellen verbessern wollen. Dieser sektorenübergreifende Ansatz sei für die Entstehung von Kohärenz und Synergien mit anderen relevanten Gemeinschaftsinitiativen unerlässlich, sagte der Sprecher von ACE, Kevin Bradley.
