Bericht: Welt nicht auf globale Gefahren vorbereitet [DE]

Regierungen und Unternehmen weltweit sind nicht ausreichend auf die zunehmenden globalen Gefahren, wie den Klimawandel, vorbereitet. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht, der im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgelegt wurde.

Die Anzahl der globalen Gefahren (Kliamwandel, Terrorismus, Grippepandemie usw.) nimmt stetig zu, jedoch sind die Maßnahmen, die von Unternehmens und Regierungen sowie auf der Global Governance-Ebene zur Bekämpfung dieser Gefahren eingeleitet worden sind, unzureichend, so der neue Global Risks 2007-Bericht.

Der Bericht wurde von dem Weltwirtschaftsforum und großen Versicherungsgesellschaften, wie Swiss Re, im Vorfeld des jährlichen Gipfeltreffens  von hochrangigen Politikern und Unternehmensführern, das vom 24. bis zum 28. Januar 2007 in Davos stattfindet, erstellt.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass auf der Global Governance-Ebene große Innovationen notwendig sein werden, um die 23 definierten Kernrisiken, die eine potentielle Gefahr für die Weltwirtschaft darstellen, anzugehen. Ein Vorschlag sieht vor, dass Regierungen einen „Risiko-Beamten“ ernennen und Staaten eine flexible „Koalition der Willigen“ zur Bekämpfung bestimmter globaler Gefahren bilden. 

Klimawandel und Energiesicherheit, zwei Bereiche, die in dem kürzlich vorgelegten Energie-/Klimawandelpaket der Kommission thematisiert wurden (siehe EURACTIV 11. Januar 2007), gehören ebenfalls zu den zentralen Herausforderungen, die der WEF-Bericht nennt.

Die globale Erwärmung wird neben den steigenden Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zu den wichtigsten Themen des diesjährigen Gipfels in Davos gehören.

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