Umfrage: Landwirtschaft und Umweltschutz – ein ungleiches Paar Schuhe?

Die Landwirtschaft ist der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Böden können natürliche Kohlenstoffspeicher sein, derzeit geben jedoch viele CO2 frei, anstatt es zu binden. Moore speichern große Mengen Kohlenstoff, verschwinden aber immer mehr von der europäischen Landkarte. Synthetische Düngemittel schaden der Treibhausbilanz. Und die Liste lässt sich fast endlos weiterführen.

Eine aktuelle Studie von europäischen Umweltverbänden, den europäischen Sozialdemokraten und den europäischen Grünen zeigt, „die bisherige Förderung, die sich stark am Flächenbesitz ausrichtete, war nie gerecht und bringt uns unseren ökologischen Zielen kein Stück näher. Öffentliche Gelder sollten in Zukunft nur noch für öffentliche Leistungen gezahlt werden, zum Beispiel für Gewässer- oder Klimaschutz”, so Maria Noichl, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments. Die Landwirtschaftsexpertin verlangt dabei vor allem, dass die Förderung künftig stärker an ökologischen Kriterien ausgerichtet wird

Wir haben uns auf der 83. Internationalen Grünen Woche in Berlin umgehört, wie die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik dabei helfen könnte, die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen.

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