Landwirtschaftliche Entwicklung im Europäischen Aufbauplan in Deutschland

Covid-19 hat ganz Europa zwanghaft in eine Position des Umdenkens und der Neuorganisation gerückt. Als Reaktion auf die ökonomischen und sozialen Folgen der Pandemie verabschiedete die Europäische Union das größte Konjunkturprogramm aller Zeiten: ‘NextGenerationEU’. Das 806.9 billion Euro Paket verfolgt vor allem das Ziel, Europa grüner, digitaler und robuster zu gestalten.

Mit 8.1 billion Euro, als Teil der Aufbau- und Resilienzfazilität, ist die Förderung von landwirtschaftlicher Entwicklung ein bedeutsamer Teil des Pakets. Traditionelle Politikbereiche wie die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollen modernisiert werden. Nicht nur sollen Landwirte direkte finanzielle Hilfe bekommen, das Programm will auch zur grünen Umstrukturierung der gesamten landwirtschaftlichen Industrie beitragen.

Die Notwendigkeit zur nachhaltigen Landwirtschaft ist ein wesentlicher Punkt der in 2023 in Kraft tretenden Reform der GAP. Deutschland hat bereits Pläne zur Umsetzung vorgeschlagen, wobei Agrarministerin Julia Klöckner die Festlegung der nationalen Gesetzgebung seit Juni 2021 stark vorantreibt. Darin wird zum Beispiel definiert unter welchen Konditionen Landwirte Subventionen erhalten können.

Die neuen Beschlüsse werden unter anderem von Landwirtschaft und Umweltschützer*innen kritisiert. Reicht die Gesetzeslage in Deutschland aus, um sowohl Landwirten ausreichende Unterstützung zu bieten und gleichzeitig den Klimaschutz voranzubringen?

EURACTIV lädt Sie zu einem virtuellen Stakeholder-Workshop ein, um diese Frage zu diskutieren. Weitere Punkte sind unter anderem:

-Wie setzt Deutschland die finanziellen Mittel der Aufbau- und Resilienzfazilität auf Bundes- und Landesebene konkret in der landwirtschaftlichen Entwicklung ein?
-Wie wird der Anteil des Pakets auf Länderebene verteilt? Wie unterscheidet sich die Implementierung der Maßnahmen zwischen den Ländern?
-Sieht das Paket eine besondere Berücksichtigung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor?
-Wie wird sichergestellt und kontrolliert, dass Agrarunternehmen die Nachhaltigkeitsvorschriften umsetzen?
– Welche innovativen Lösungen werden zur Erhaltung der Ziele eingesetzt?

Der Inhalt dieser Konferenz gibt ausschließlich die Meinung des Autors/der Autorin wieder, der/die allein für den Inhalt verantwortlich ist. Die Europäische Kommission haftet nicht für die etwaige Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

 

Hören sie sich die ganze Veranstaltung hier an:

 

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