Die neue GAP: Optimale Ressourcenverteilung in den Regionen

In Deutschland leben mehr als die Hälfte der Bürger in ländlichen Regionen. Sie unterscheiden sich in ihrer Wirtschaftskraft, Flächennutzung, Altersstruktur und vielen anderen Aspekten. Auch die Herausforderungen sind mannigfaltig und reichen von hoher Arbeitslosigkeit über niedrige Einkommen bis hin zu schwacher Infrastruktur. Der Strukturwandel setzt sich fort: Landwirtschaftliche Betriebe geben auf und durch Abwanderung kommt es zur Überalterung der Landbevölkerung nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Im Rahmen der neuen GAP nimmt die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den ländlichen Regionen der Mitgliedstaaten eine zunehmend große Rolle ein. Sie wird oft als “zweite Säule” der GAP bezeichnet und ergänzt das System der Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe und die Maßnahmen zur Verwaltung der Agrarmärkte (“erste Säule”). Während Direktzahlungen Einkommenshilfen bieten, bringen ländliche Entwicklungsprogramme einen gesellschaftlichen Nutzen für breitere Bevölkerungsschichten.

Im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für die Jahre 2021-2027 werden die Mittel der Europäischen Agrarpolitik eingeschränkt, daher ist eine effektive Mittelverteilung unerlässlich.

In dieser Veranstaltung haben wir Raum für einen Erfahrungsaustausch gebieten und aus den teilnehmenden Regionen Best-Practice-Beispiele zur optimalen Ressourcenverteilung vorzustellen.

Die Fragen waren:

Wie fördert die neue GAP die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen?
Wie unterstützt die neue GAP junge Landwirte?
Wie können Innovation und Modernisierung die ländliche Entwicklung unterstützen?

Subscribe to our newsletters

Subscribe