Auf dem Weg zur modernen Landwirtschaft: Balance zwischen Biodiversität, Innovation und Erträgen

Der europäische Agrarsektor muss sich großen Herausforderungen stellen: In Zukunft müssen mehr Lebensmittel produziert werden, zugleich dürfen Umweltschutz und gute Lebensbedingungen für Landwirte nicht zu kurz kommen. Große Hoffnungen liegen auf der Präzisionslandwirtschaft und fortgeschrittenen Pflanzenzüchtungsmethoden.

Entsprechend zügig schreitet die technologische Revolution der Landwirtschaft voran. Robotik, Fernüberwachungstechnologien und Geräte zur Überwachung von Bodenqualität und Gemüsewachstum werden erforscht. Einige Technologien sind bereits erhältlich, andere noch weit von der Marktreife entfernt. Hinter allen steht die Frage: Wie sollte eine sinnvolle Risikobewertung solcher Technologien aussehen?

Es gilt abzuwägen zwischen der vorrangigen Sicherheit der Verbraucher und der Förderung von Innovation, die nicht durch immer höhere Standards und eine Überregulierung untergraben wird.

Mit Freude lädt EURACTIV Sie ein, mit uns bei einem Workshop zum derzeitigen und zukünftigen Stand der europäischen Landwirtschaft zu diskutieren. Zusammen mit Experten werden wir erörtern, welche Schritte eingeleitet werden müssen, um sowohl die Lebensgrundlage der Bauern, als auch Nahrungsmittelsicherheit und kontinuierliche Innovation zu gewährleisten.

Wir befassten uns u.a. mit folgenden Fragen:

  • Wie können EU-Institutionen ihre Regulierungen so gestalten, dass sowohl Innovationen als auch das Geschäft der Landwirte florieren?
  • Wo liegt die richtige Balance zwischen Innovation und Sicherheit (Risikominderung)?
  • Welche Vorteile haben neue Pflanzenzüchtungsverfahren für Verbraucher und die Nahrungsmittelqualität? Werden sie den Ansprüchen der Gesellschaft an eine gute Ernährung gerecht?
  • Kann Innovation auch dazu beitragen, ökologische und internationale Herausforderungen in der Entwicklung zu lösen? Wenn ja, welche Innovationen braucht es?
  • Wenn bestimmte Pestizidklassen verboten werden und es keine Alternativen gibt, was sind realistische Optionen für Landwirte?

Dieser EURACTIV-Workshop wurde von Indofil und UPL Ltd. unterstützt.

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