Die „neun Ziele“ der GAP und die Bioökonomie

Der verstärkte Fokus auf die Bioökonomie soll auch die potenzielle Rolle stärken, die der Agrarsektor beim Umweltschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt spielen könnte. [SHUTTERSTOCK]

Die Bioökonomie wird eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Umwelt- und Klimaneutralitätsziele der Europäischen Union spielen. Der Agrarsektor bildet dabei keine Ausnahme, und mindestens die Hälfte der neun Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2020 beziehen sich auf dieses Konzept.

Die kürzlich aktualisierte Bioökonomiestrategie der Kommission befasst sich nun mehr mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft im Allgemeinen als lediglich mit der Energienutzung. Erklärtes Ziel ist es, die bereits recht dynamischen europäischen Bio-Sektoren weiter zu stärken und auszubauen.

Die Isolierung von Häusern, die Herstellung von Biokunststoffen, die Produktion von organischen Düngemitteln aus Abfällen: Die Anwendung der Bioökonomie auf die landwirtschaftliche Produktion soll diverse neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen, den Landwirten ein zusätzliches Einkommen sichern und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Darüber hinaus soll der verstärkte Fokus auf die Bioökonomie aber aber auch die Rolle stärken, die der Agrarsektor beim Umweltschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt spielen könnte.

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