Die E-Modernisierung der GAP

Die EU-Kommission betont, der EU-Landwirtschaftssektor müsse den "digitalen Sprung" nach vorne schaffen. [Valentin Valkov/Shutterstock]

Die Europäische Kommission hat im vergangenen Juni ihre Vorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 präsentiert.

Europas Landwirte und Umweltschützer reagierten teils heftig auf die Vorschläge und kritisierten die Exekutive vor allem für die Kürzung des Budgets. Dadurch werde den Mitgliedstaaten zu viel Spielraum eingeräumt und Umwelt- und Klimafragen aufs Spiel gesetzt.

In den vergangenen Jahren hat die Kommission immer wieder betont, der EU-Landwirtschaftssektor müsse den „digitalen Sprung“ schaffen und in die Ära der Präzisionslandwirtschaft eintreten, um mit weniger Mitteln mehr zu produzieren und gleichzeitig eine bessere Umweltleistung zu erzielen.

Kritiker hingegen meinen, dass die Vorschläge der Kommission nicht den bisher geäußerten Ehrgeiz für mehr Präzisions- oder intelligente Landwirtschaft widerspiegeln. Sie fordern die EU-Politiker auf, konkretere Schritte zu unternehmen.

Angesichts des zunehmenden globalen Wettbewerbs betonen Analysten die Notwendigkeit einer schnelleren Einführung neuer Technologien in diesem Sektor. Die EU könnte ansonsten den Anschluss verlieren, warnen sie.

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