Carbon Farming: Neuer Trend in Europa?

Ein:e EU-Beamte:r erklärte gegenüber EURACTIV, dass die Kommission beabsichtige, Maßnahmen zur Kohlenstoffbewirtschaftung durch Landbewirtschafter anzustoßen und zu verstärken, um Anreize für Praktiken in natürlichen Ökosystemen zu schaffen, die die Kohlenstoffbindung erhöhen. [Shutterstock/Vaclav Volrab]

Das übergeordnete Ziel des Carbon Farming ist die Reduzierung von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre.

In der Praxis wollen Landwirt:innen durch den Einsatz verschiedener landwirtschaftlicher Methoden – die von Fruchtfolge, Deckfrüchten und reduzierter Bodenbearbeitung bis hin zur präzisen Stickstoffausbringung reichen – zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Ein:e EU-Beamte:r erklärte gegenüber EURACTIV, die Kommission beabsichtige, Maßnahmen zur Kohlenstoffbewirtschaftung durch Landbewirtschafter in Gang zu setzen und zu verstärken, um Anreize für Praktiken in natürlichen Ökosystemen zu schaffen, die die Kohlenstoffbindung erhöhen.

„Diese Maßnahmen werden dem Landsektor ermöglichen, zu den Klimaschutzbemühungen der Union beizutragen und in der Zukunft den Weg für eine Politik der negativen Emissionen zu ebnen, die mit starken Vorteilen für die biologische Vielfalt und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen verbunden ist“, sagte der/die Beamte und fügte hinzu, dass ein Legislativvorschlag für die Zertifizierung des Kohlenstoffabbaus für das letzte Quartal 2022 erwartet wird.

In diesem europäischen Special Report nehmen EURACTIV und seine Partner in ganz Europa die Aussichten der Kohlenstoffbewirtschaftung, ihre Anwendung auf nationaler Ebene sowie die Herausforderungen, die auf die Landwirt:innen der EU zukommen werden, in den Blick.

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