Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im vergangenen Jahr erneut Rückgänge verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden 2021 rund 8,5 Milliarden Liter Bier abgesetzt, was einem Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Bereits 2020 war der Absatz deutlich eingebrochen. Grund für die Einbußen ist aus Sicht der Brauwirtschaft die Corona-Pandemie.
Diese habe auch 2021 “zu massiven Einbußen” geführt, erklärte der Deutsche Brauer-Bund. Ein Großteil der deutschen Brauereien sei stark vom Gastronomie- und Veranstaltungsgeschäft abhängig und habe deshalb seit Beginn der Corona-Pandemie verheerende finanzielle Verluste erlitten, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Verbands, Holger Eichele.
Weil die Wertschöpfung für Braubetriebe in der Gastronomie und bei Events deutlich höher sei als im Handel, seien Umsatzeinbußen zu erwarten, die das Absatz-Minus noch übersteigen, fügte er hinzu.
