Puebla-Projekt: Spaniens ländliche Gebiete wiederbeleben

DISCLAIMER: Die hier aufgeführten Ansichten sind Ausdruck der Meinung des Verfassers, nicht die von EURACTIV Media network.

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Die Landwirtschaft konnte die Coronavirus-Herausforderungen meistern und eine ununterbrochene Versorgung der Verbraucher mit Lebensmitteln sicherstellen. Wenn sich die Landflucht fortsetzt, ist dies zukünftig aber vielleicht nicht mehr selbstverständlich. [Corteva]

This article is part of our special report Der Green Deal und die Landwirtschaft: Von Worten und Taten.

Ein neues Projekt von Corteva Agriscience, das die Entvölkerung in Spaniens ländlichen Gebieten aufhalten soll, legt den Grundstein für eine bessere Zukunft, glaubt Igor Teslenko.

Igor Teslenko ist der Vorsitzende für die Region Europa von Corteva Agriscience.

Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung der Landwirtschaft für das Funktionieren unserer Gesellschaft deutlich vor Augen geführt. Inmitten der Erschütterung der Grundlagen unseres täglichen Lebens ist das Bedürfnis nach einer ausreichenden Versorgung mit nahrhaften Lebensmitteln allgegenwärtig gewesen.

Die Landwirtschaft hat in der gesamten Krise geliefert. Da dieser Sektor zu einem essenziell wichtigen Wirtschaftszweig erklärt wurde, konnte die Branche die Herausforderungen meistern und eine ununterbrochene Versorgung der Verbraucher in Europa und darüber hinaus mit Lebensmitteln sicherstellen.

Aber wenn die Landflucht – die Abwanderung der Menschen vom Land in die Städte – weiter anhält, könnte es in Zukunft schwierig werden, dies weiterhin zu tun. Während junge Menschen in die Städte strömen, erleben ländliche Gebiete eine zunehmende Entvölkerung. Die Entstehung demografischer Wüsten und die Überalterung derjenigen, die auf dem Land bleiben, führen zu schwindenden öffentlichen Ressourcen, einem Mangel an Bildungseinrichtungen und wenigen Arbeitsmöglichkeiten. So setzt sich der Kreislauf fort und verschärft sich. Wir dürfen keine Zeit verlieren, um diesen Trend umzukehren: Wir müssen jetzt alle zusammenarbeiten, um junge Menschen in der Landwirtschaft zu halten und/oder sie dafür zu gewinnen. Dies ist entscheidend für das Überleben des Sektors.

Wir bei Corteva Agriscience haben uns verpflichtet, in zukünftige Generationen zu investieren. Ein wichtiger Teil davon ist es, das Gedeihen ländlicher Gebiete zu ermöglichen. Durch das spanische Puebla-Projekt wollen wir eine Saat des Wandels säen und einen Schritt näher an die Erfüllung unserer Vision kommen: Das Leben derjenigen, die produzieren, und derjenigen, die konsumieren, zu bereichern und Fortschritt für kommende Generationen zu sichern.

Durch den Verkauf von Pioneer®-Sonnenblumenkernen wird Puebla sechs Projekte unterstützen, die sich darauf konzentrieren, junge Menschen zu ermutigen, eine Karriere auf dem Land zu beginnen – und zu behalten. Eine Expertenjury wählt die Gewinnerprojekte auf der Grundlage mehrerer Schlüsselindikatoren aus, darunter Innovation, Kampf gegen die Entvölkerung, Umweltauswirkungen, Nachhaltigkeit und digitale Transformation.

Puebla hilft nicht nur dabei, ländliche Gebiete zu regenerieren, sondern bietet jungen Spaniern auch Chancen, so dass sie nicht gezwungen sind, ihre Wurzeln aufgrund mangelnder Karrieremöglichkeiten auf dem Lande aufzugeben. Innovative neue Projekte, die im Rahmen von Puebla umgesetzt werden, ebnen den Weg für neue Generationen, die ihr Potenzial ausschöpfen und eine wichtige Rolle dabei spielen können, dass der Agrarsektor nicht nur überlebt, sondern aufblüht.

Diese Projekte werden zur generationellen „Erneuerung“ des Agrarsektors beitragen und sicherstellen, dass wir auf dem richtigen Weg bleiben, um unsere Nachhaltigkeitsvision 2030 zu erfüllen. Diese beinhaltet die Verpflichtung, junge Menschen zu fördern.

Puebla ist nur ein Beispiel für die praktischen Schritte, die Corteva unternimmt, um junge Menschen für die Landwirtschaft zu begeistern. Als Unternehmen, das sich für künftige Generationen einsetzt, haben wir mehrere Initiativen in ganz Europa gestartet, um besser zu verstehen, mit welchen Problemen junge Menschen konfrontiert sind und wie wir sie ermutigen können, eine Karriere in der Landwirtschaft in Betracht zu ziehen.

In Mittel- und Osteuropa arbeiten wir zum Beispiel mit bekannten Social-Media-Persönlichkeiten zusammen, um das Bewusstsein junger Menschen für mögliche landwirtschaftliche Berufe zu schärfen. Die Initiative, die sich nun im zweiten Jahr befindet, folgt auf eine Umfrage unter mehr als 6.000 Stadt- und Landbewohnern aus der Ukraine, Russland, Rumänien, Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik, die ergab, dass sich nur ein Prozent der 14- bis 18-Jährigen eine Karriere in der Landwirtschaft vorstellen könnte.

Die von Corteva in Auftrag gegebene und von der Analyseagentur Proinsight Lab durchgeführte Studie ergab, dass Jugendliche bei ihren Berufsentscheidungen stark von sozialen Medien beeinflusst werden, wobei diese Rate in der Ukraine, Rumänien und Russland besonders hoch ist. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr begonnen, mit beliebten Social-Media-Influencern zusammenzuarbeiten, um die Vorteile einer Tätigkeit in der Landwirtschaftsbranche aufzuzeigen.

Wie meine Kollegin Monica Sorribas, Corteva Agriscience Marketing Leader für die Region Europa, auf LinkedIn schreibt, nutzen wir außerdem unser Engagement im Bereich eSports, um durch unser Sponsoring des Videospiels Farming Simulator und des entsprechenden Turniers Begeisterung für die neue Generation der Landwirtschaft zu wecken.

Vieles bleibt in der COVID-19-Zeit ungewiss, aber eines ist klar – die Verbraucher brauchen eine zuverlässige und nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln, um sie in Krisenzeiten und auch an jedem anderen Tag zu unterstützen. Wir bei Corteva Agriscience werden unermüdlich daran arbeiten, ländliche Gebiete zu modernisieren und zu regenerieren, junge Menschen als Träger des Wandels zu gewinnen und die nachhaltige Landwirtschaft voranzutreiben, die für das Überleben unserer Branche und den Erhalt unseres Planeten so wichtig ist.

Corteva arbeitet im Puebla-Projekt mit der spanischen Allianz für eine nachhaltige Landwirtschaft (ALAS) zusammen. ALAS besteht aus den nationalen landwirtschaftlichen Berufsverbänden ASAJA und UPA sowie den Agrar- und Lebensmittelgenossenschaften Spaniens, FEPEX und dem spanischen Verband für lebendige, bodenschonende Landwirtschaft (AEAC.SV).

Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Website ProgramaPuebla.es sowie in diesem Video auf YouTube.

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