Bauernproteste als Reaktion auf „Krise der globalisierten Landwirtschaft“

Die Soziologin für den ländlichen Raum, Natalia Mamonova (Bild), am norwegischen Institut für ländliche und regionale Forschung Ruralis ist der Meinung, dass sowohl auf dem europäischen Land als auch auf globaler Ebene "die Landwirte mit am meisten unter der Krise des neoliberalen, globalisierten Kapitalismus leiden", der sie in einen Teufelskreis hineinziehe. [Angelo di Mambro]

Straßburg (AFP) – Die EU-Kommission präsentiert am Dienstag (16.30 Uhr) ihre Empfehlungen für das europäische Klimaziel für 2040. Im Gespräch ist ein Treibhausgas-Abbau um 90 Prozent im Vergleich zu 1990. Klimaschützer fordern dagegen ein deutlich ehrgeizigeres Ziel. Der Vorschlag soll den Weg für die angestrebte Klimaneutralität der EU bis 2050 ebnen.

Damit ist gemeint, dass Europa ab Mitte des Jahrhunderts genauso viele Emissionen einsparen will wie es ausstößt. Die Kommission will daneben auch einen Plan zum Abscheiden und Speichern von Kohlenstoff (CO2) präsentieren. Letzteres befürwortet unter anderem die deutsche Industrie. Die Vorhaben erfordern die Zustimmung der 27 Mitgliedsländer und des Europaparlaments.

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