Über die GAP hinaus: Komplementarität zwischen EU-Mitteln für ländliche Entwicklung

Viele ländliche Gebiete leiden unter hoher Arbeitslosigkeit und mangelhafter Infrastruktur wie schnellen Internet- oder Transportverbindungen: Bewohner der ländlichen EU haben gegenüber Städtern ein doppelt so hohes Risiko, von Armut oder sozialer Exklusion betroffen zu sein.

Die Aussicht auf eine höhere Lebensqualität und bessere wirtschaftliche Chancen führen zu Landflucht, durch die der Druck auf Europas Städte steigt und gleichzeitig riesige Potenziale auf dem Land ungenutzt bleiben.

Mit ihrer Politik für die ländliche Entwicklung will die EU die Landwirtschaft als Katalysator für eine Trendumkehr und Änderungen nutzen, die allen Sektoren zugutekommen würden. Finanziert mit 99 Milliarden Euro aus dem Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), repräsentiert die ländliche Entwicklung die zweite Hauptsäule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Während über die erste Säule jährliche, landgestützte Direktzahlungen an Landwirte getätigt werden, fokussiert sich diese zweite Säule  auf mehrjährige Projekte, die Nachhaltigkeit, Investitionen und Innovation fördern sollen.

Hinweis: Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission unterstützt. Die Publikation spiegelt jedoch ausschließlich die Ansichten des Autors wieder und die Kommission kann nicht für jegliche Verwendung der hier enthaltenen Informationen haftbar gemacht werden.

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