Die GAP und der digitale Binnenmarkt

In der modernen Landwirtschaft ist ein Internetanschluss unverzichtbar. Doch noch besteht in der EU vielerorts eine digitale Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Landwirte fordern ein rasches Handeln der EU-Kommission.

in Europa gibt es knapp 14 Millionen Landwirte. Doch längst nicht alle dieser ländlichen Unternehmen verfügen über eine gleichschnelle Internetverbindung.

In einer Umfrage der Kommission aus dem Jahr 2015 beklagten junge Landwirte, dass eine fehlende oder zu langsame Internetverbindung für sie ein großes Hindernis bei der Informationsbeschaffung im Agrarsektor darstelle.

Eines der Hauptziele der Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa (GAP) ist es darum, schnelle und ultraschnelle Breitbandverbindungen zu fördern und damit eine ausgeglichene territoriale Entwicklung zu ermöglichen.

Um die digitale Kluft zwischen Stadt und Land zu schließen, will die EU-Kommission dieses Ziel bis 2020 EU-weit verwirklichen. Zur Finanzierung nutzt die EU mehrere Instrumente, darunter kommen mehr als 21 Milliarden Euro aus dem Struktur- und Investitionsfonds.

Haftungsausschluss: Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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