Klimaauswirkungen des Stadtverkehrs stehen im Vordergrund der Mobilitätswoche [DE]

Die Bürger werden aufgefordert, das Auto stehen zu lassen und auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen. 

Vom 16. bis 22. September 2006 nehmen Länder in ganz Europa an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Eine Reihe von Aktivitäten, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Umwelt und vor allem für den Klimawandel zu stärken, stehen auf dem Programm. Ein erster Höhepunkt war der autofreie Sonntag in vielen europäischen Hauptstädten am 17. September 2006. Personenkraftwagen verursachen über 10% der Treibhausgasemissionen, die für den Klimawandel verantwortlich sind. Aus diesem Grund sind die Bürger aufgefordert, auf klimafreundlichere Alternativen zum Pkw umzusteigen (zu Fuß gehen, Fahrradfahren, öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing). 

Im Zusammenhang mit der Mobilitätswoche haben die Grünen im Europäischen Parlament am 15. September 2006 ein neues Strategiepapier mit dem Namen „Soft Mobility“ vorgestellt. Darin präsentieren sie ihre Vorstellungen für eine kohärente und nachhaltige Verkehrspolitik und machen Vorschläge zur Einführung einer Erdölsteuer, zum zukünftigen Emissionshandel und für ein nachhaltiges Konzept für „städtische Mobilität“.

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