Irland übernimmt Quarantänekosten für Erasmus-Studierende

Viele Studierende werden nach Ende des aktuellen Semesters in den Sommermonaten heim auf die Insel kommen - unter anderem aus Ländern auf der irischen Quarantäneliste, wie Belgien, Luxemburg, Italien, Österreich und Frankreich. Im Bild: Die Sorbonne in Paris. [Andrea Bazzano / Shutterstock]

Mit einem eine Million Euro schweren Plan will die irische Regierung die Kosten für irische Erasmus-Studierende übernehmen, die sich im Ausland in eine obligatorische Hotelquarantäne begeben müssen oder mussten. Nicht-Erasmus-Studierende könnten von der Maßnahme allerdings ausgenommen sein. 

Es sei nach aktueller Lage davon auszugehen, dass der irische Staat die Kosten für die Hotelquarantäne für Studierende, die am Erasmus-Programm teilnehmen, übernimmt, hieß es gestern in Dublin.

Der zuständige Minister für Höhere Bildung, Simon Harris, erklärte auf RTE Radio 1, dass es wohl eine Ausnahmeregelung für eine Vorauszahlung der Hotelquarantänekosten gibt, die vom Außenministerium gewährt werden könne. Harris sagte auch, dass er diesbezüglich in Gesprächen mit Außenminister Simon Coveney sei und versuche, diese „Ausnahmeregelung“ auf andere Personen auszuweiten.

„Ich möchte nicht, dass die Studenten tief in die eigene Tasche greifen müssen,“ sagte er und fügte hinzu, dass „wir in den nächsten Tagen diesbezüglich Klarheit haben werden“. Es bleibt somit vorerst unklar, ob irische Nicht-Erasmus-Studierende im Ausland Teil dieser Regelung sein werden.

Ein Sprecher des Bildungsministeriums warnte derweil, dass viele Studierende nach Ende des Semesters in den Sommermonaten heim auf die Insel kommen werden – unter anderem aus Ländern auf der irischen Quarantäneliste, wie Belgien, Luxemburg, Italien, Österreich und Frankreich.

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