Barroso verspricht „Bildungs- und Forschungsschwerpunkt“ [DE]

Der Kommissionspräsident hat angekündigt, dass Bildung und Forschung wichtige Punkte auf der Tagesordnung des Märzgipfels des Europäischen Rates sein werden.

Bei einer Rede am 21. Februar 2007 betonte Barroso, dass Information und Wissen die Sicht der Bürger auf die Welt und die Gesellschaft veränderten.

Er nannte als Beispiel Computer-Kenntnisse, ohne die Menschen eher an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden. Eine stärkere Ausrichtung auf Bildung, Forschung und Innovation sei daher nicht nur für die Wirtschaft von Bedeutung, sondern ebenfalls für die Gesellschaft. 

Barroso betonte, dass keiner der EU-Mitgliedstaaten groß genug sei, um den Schritt in die Wissensgesellschaft alleine zu vollziehen. Da die Herausforderung global sei, müsse die Antwort darauf europäisch sein, so der Kommissionspräsident.

Durch das 7. Forschungsrahmenprogramm und das Programm zum lebenslangen Lernen sei Europas Ehrgeiz in diesem Bereich deutlich geworden, sagte Barroso und fügte hinzu, dass die die Kommission ein „Katalysator“ für Veränderungen sein würde:

  • Dass Sammeln und Teilen von innovativen Ideen mit den Mitgliedstaaten und Stakeholdern, leiste einen Beitrag zur Gestaltung künftiger Politiken, und; 
  • Durch die Schaffung von Strukturen für intensivierte Zusammenarbeit.

Das Europäische Technologieinstitut (ETI) sei Ausdruck echten europaweiten Wissensdursts, so Barroso. Wie der Kommissionspräsident weiter ausführte, könne das Institut auch eine bedeutende Rolle im Bereich Energie und Klimawandel spielen.

Barroso wies aber auch darauf hin, dass Bildung und Forschung immer noch größtenteils zu den Kompetenzen der Mitgliedstaaten zählten und diese das Thema selbst fördern müssten.

Der Frühjahrsgipfel des Europäischen Rates findet am 8. und 9. März 2007 statt. 

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