EU-Chips Act: Die negativen Konsequenzen der Halbleiterproduktion

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Margrethe Vestagern, der Binnenmarktkommissar Thierry Breton und die Kommissarin für Innovation Mariya Gabriel bei einer Pressekonferenz zum Europäischen Chips Act in Brüssel, Belgien, 08. Februar 2022. [EPA-EFE/OLIVIER HOSLET]

Am 8. Februar stellte die Europäische Kommission eine ehrgeizige Initiative vor, mit der die Kapazitäten der europäischen Chipherstellung ausgebaut werden sollen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von ausländischen Anbietern von Halbleitern – kleinen, aber wichtigen Komponenten für alle elektronischen Systeme, vom Smartphone bis zum Auto – zu verringern.

Bis Ende letzten Jahres war geplant, den Vorschlag im dritten Quartal 2022 vorzulegen. Die Initiative wurde jedoch mit halsbrecherischer Geschwindigkeit vorangetrieben, wobei Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Binnenmarktkommissar Breton ihr politisches Gewicht in die Waagschale warfen.

In diesem Special Report befasst sich EURACTIV mit einem grundlegenden Bestandteil, der im Chip-Paket fehlt: Wie wird die EU-Exekutive ihre Halbleiter-Ambitionen mit ihren anderen Politiken in Einklang bringen, wie zum Beispiel mit der grünen Agenda und den anstehenden Beschränkungen für gefährliche Chemikalien.

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