Nachdem das Siebte EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) offiziell am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist, organisiert der deutsche EU-Ratsvorsitz nun eine Auftaktveranstaltung, bei der das neue Programm präsentiert werden soll.
Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) trat offiziell zum 1. Januar 2007 in Kraft. Die erste nationale Auftaktveranstaltung zu dem neuen Programm findet in Deutschland am 15. und 16. Januar 2007 statt.
Deutschland hat die erfolgreiche Schaffung eines Europäischen Forschungsrates (ERC) und die Förderung weit angelegter gemeinsamer Technologieinitiativen (JTIs) zwischen den Mitgliedstaaten als die Schwerpunkte des deutschen EU-Ratsvorsitzes im Bereich Forschung und Entwicklung benannt. Portugal übernimmt als nächstes Land im Juli 2007 den EU-Ratsvorsitz.
Deutschland will sich zudem dafür einsetzen, dass die Bedeutung des Rechts am geistigen Eigentum für den Schutz von Wissen stärker wahrgenommen wird. Eine Initiative für eine Charta zum Umgang mit geistigem Eigentum an öffentlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen soll dabei behilflich sein. Weitere Schwerpunkte bilden die Diskussion über die Notwendigkeit, einen europäischen Forschungsraum zu bilden sowie die Frage, wie sich der europäische Forschungshaushalt langfristig entwickeln wird.
Die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen wurde bereits am 22. Dezember 2006 veröffentlicht, kurz nachdem der Rat das 7. Forschungsrahmenprogramm am 18. Dezember 2006 angenommen hatte. Die Aufforderung bezieht sich auf alle vier von dem 7. FRP umfassten Programme: Kooperation, Ideen, Menschen und Kapazitäten. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen läuft in der Regel im Mai 2007 ab. Nach der Bewertung und den Vertragsverhandlungen könnte der Startschuss für die ersten durch das 7. FRP geförderten Projekte Ende 2007 / Anfang 2008 fallen.
