Künftige FuE-Politik: Interessenvertreter stärken Kommission den Rücken

Aus einer Konsultation von Interessenvertretern geht hervor,
dass sich die Kommission mit ihren Plänen für die künftige
Wissenschafts- und Forschungspolitik der EU auf dem richtigen Weg
befindet.

Fast 100 % aller Interessenvertreter im Forschungsbereich,
stimmen mit der Kommission darin überein, dass Europa für die
besten Wissenschaftler attraktiver gemacht werden muss. Dies geht
aus einer offenen Konsultationsrunde hervor, die zu einer
Mitteilung der Kommission vom 16. Juni 2004 über die künftige
Forschungspolitik der Europäischen Union abgehalten wurde. Über
1.700 Organisationen und Einzelpersonen hatten der Kommission ihre
Bewertung mitgeteilt.

Jeder der fünf anderen in der Mitteilung dargelegten
Schwerpunkte traf ebenfalls auf breite Zustimmung. Lediglich
hinsichtlich der zwei zusätzlichen Schwerpunktbereiche, Raumfahrt-
und Sicherheitsforschung, fiel die Bewertung der
Interessenvertreter um einiges kritischer aus. Viele von ihnen
betonten, dass Forschung „ein ausgewogenes Verhältnis zwischen
Grundrechten, Menschenrechten und sozialen Werten herstellen“
müsse.

Ein Drittel der Antworten kamen von Einzelpersonen und ein
Viertel aus der akademischen Welt. Die meisten Rückmeldungen
erhielt die Kommission aus Deutschland (14,9 %), Großbritannien,
Italien, Belgien, Frankreich und Spanien. Die neuen Mitgliedstaaten
sind in der Gesamtstatistik deutlich unterrepräsentiert.

Für weitere Informationen, siehe Cordis News.

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