Technologien für die Informationsgesellschaft (IST): eine nutzerfreundliche Informationsgesellschaft

Die Veranstaltung ‚IST 2004‘ wird vom 15. bis 17.November in den Haag (Niederlande) zum Thema „Menschen und die Wirtschaft“ stattfinden.  ‚IST 2004‘ wird aus Konferenzen und Ausstellungen bestehen und IKT-Fachleuten die Gelegenheit bieten, ihre Netzwerke auszubauen. 

Vom 15. bis 17.November 2004 wird in Den Haag die Veranstaltung  IST 2004 stattfinden. Unter dem Titel "Menschen und die Wirtschaft" wird die diesjährige Veranstaltung aus Konferenzen, Ausstellungen und einer IST-Preisvergabe bestehen und wird IKT-Fachleuten die Möglichkeit geben, ihre Netzwerke auszubauen. 

Technologien für die Informationsgesellschaft (IST) sind eine der obersten Prioritäten des 6.Forschungsrahmenprogrammes der EU (RP6), das als Finanzierungsinstrument für den Europäischen Forschungsraum (EFR) dient. Es ist auch eines der wichtigsten Instrumente des Aktionsplanes 'eEurope 2005', das zum Ziel hat, den Weg von Bürgern, Unternehmen und Verwaltungen in die digitale Ära zu beschleunigen und zu erleichtern.

Das IST-Programm stellt ein einheitliches, integriertes Forschungsprogramm dar, dessen Grundlage die Annäherung von Informationsverarbeitung, Kommunikationen und Medientechnologien bildet. IST hat einen indikativen Haushalt, der Ausgaben von 3,6 Milliarden Euro vorsieht. IST wird von der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission verwaltet, wobei die aus Vertretern jedes der EU-Mitgliedstaaten und der assoziierten Länder der EU bestehende IST-Beratungsgruppe (ISTAG) Unterstützung leistet.

Das Programm hat vier miteinander verknüpfte strategische Ziele, die für die Erreichung der IST-Ziele des RP6 von wesentlicher Bedeutung sind:

 

  • Den Ausbau der Stärken Europas auf Gebieten, auf denen die EU eine industrielle und technologische Vorreiterrolle einnimmt. Dies ist in den folgenden Bereichen der Fall: mobile und drahtlose Kommunikation, Mikroelektronik und Mikrosysteme, und angewandte IST für den Gesundheitsbereich und Verkehr sowie als Hilfsmittel für Unternehmen.
  • Die Überwindung von Schwächen  auf Gebieten, die für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen wesentlich sind. Dies ist der Fall in den Bereichen generische Software und Datenverarbeitungssysteme sowie 'Content Development'.
  • Die Ausschöpfung neuer Möglichkeiten und Antworten auf neue Bedürfnisse. Zu Beispielen gehören fortgeschrittene Interaktionstechniken, neue Sensoren und 'embedded microsystems', kontextgestützte Wissensverarbeitung und GRID-basierte Systeme zur Lösung komplexer Probleme in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Ingenieurswesen.
  • Die Sicherstellung der gemeinsamen Entwicklung von Technologien und ihren Anwendungen,  so dass technologische Fortschritte für innovative Produkte und Dienste genutzt werden können. Den Bedürfnissen von Nutzern, der Anwendbarkeit und Zugänglichkeit soll besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. 

Forschungsaktivitäten mit diesen Zielen können im Rahmen spezifischer Ausschreibungen Fördermittel für IST-Projekte erhalten, sofern die Projekte diesen Zielen entsprechen.  

Außerdem ist ein Programm, CISTRANA ('Coordination of IST Research and National Activities'), angelaufen, das eine bessere Koordinierung zwischen nationalen IKT-Programmen sowie auch zwischen den IKT-Programmen und RTD-Programmen zum Ziel hat. Das Programm soll den Weg für grenzüberschreitende Forschungsaktivitäten frei machen, indem es Mechanismen für ihre Koordinierung etabliert. 

Die Veranstaltung 'IST 2004' wird mit Vorschlägen, die im Rahmen des Arbeitsprogramms IST 2005-2006 eingereicht worden sind, abgeschlossen werden. Die Vorbereitungen für die nächste Generation von IST-Projekten, die im Rahmen des im Jahr 2007 beginnenden 7.Forschungsrahmenprogramms (RP7) finanziert werden, sind bereits angelaufen.   

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