Bedenken über Öl und Dollar sorgen für neues Hoch des Euro [DE]

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Heute (30. Oktober 2007) haben Spekulationen darüber, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinssätze senken werde, die Ölpreise auf nahezu 95 US-Dollar und die Goldpreise auf einen seit 1980 nicht mehr da gewesenen Höchststand getrieben. Der Euro erreicht ein neues Rekordhoch von 1,44 US-Dollar.

Als Reaktion auf die US-Banken- und Immobilienkrise wird erwartet, dass das Federal Reserve am heutigen 30. Oktober 2007 die Zinssätze um weitere 0,25% senken werde, in Anlehnung an einen ähnlichen Schritt vom 18. September. Das Ergebnis der ersten Zinssenkung in vier Jahren ist, dass Investoren von US-Staatsanleihen zu Commodity Stocks und anderen Währungen, wie dem Euro flüchteten, wie Analysten sagen. 

Dies hat wiederum dazu geführt, dass der Euro am 29. Oktober 2007 auf ein neues Rekordhoch von 1,4438 US-Dollar geklettert ist. Europäische und asiatische Aktienmärkte verzeichneten einen starken Aufwärtstrend in dem besonders institutionelle Anleger eine starke Vorliebe für Energieaktien demonstrierten. Daraufhin stieg der Benzinpreis auf 93,80 US Dollar. 

Eine Reihe von weiteren Gründen hat zudem zum Anstieg der Ölpreise beigetragen:

  • Die Erfolglosigkeit der USA im Irak und Spekulationen über eine Beteiligung des US-amerikanischen Militärs im Iran führt zu einer weiteren Destabilisierung im Nahen Osten;
  • Der Energieverbrauch von aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Indien nimmt mit großer Geschwindigkeit zu, und es wird erwartet, dass dies auch künftig so weiter geht, und;
  • Eine Reihe von jüngst 
    erschienenen
     
    Berichten haben Erwartungen über die weltweiten Energiereserven gedämpft.

Am 7. November 2007 wird die Internationale Energieagentur ihre Ausgabe des Weltenergieausblicks für 2007  vorlegen. Der Fokus wird auf dem steigenden Verbrauch in China und Indien liegen.

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