Metastasierender Brustkrebs: Noch einiges zu tun

Im Jahr 2020 wurde bei rund 355 000 Frauen in der EU Brustkrebs diagnostiziert, doch lässt sich nicht abschätzen, wie viele von ihnen an der fortgeschrittenen Form erkrankt sind. [Shutterstock/Novosvetlov Maksim]

Obwohl es keine Heilung für metastasierten Brustkrebs (MBC) gibt, haben pharmazeutische Innovationen dazu beigetragen, die Überlebensrate zu erhöhen. Dennoch sehen sich Patient:innen mit MBC in ganz Europa mit einer Reihe von Herausforderungen und Ungleichheiten konfrontiert, von der Früherkennung bis hin zu sozialer Diskriminierung und mangelndem Wissen.

Im Jahr 2020 wurde bei rund 355 000 Frauen in der EU Brustkrebs diagnostiziert. Doch lässt sich nicht abschätzen, wie viele von ihnen an der fortgeschrittenen Form erkrankt sind.

Unter Berufung auf Studien zur Bewertung von Gesundheitstechnologien erklärte die EU-Gesetzgeberin Frances Fitzgerald gegenüber EURACTIV, dass die Behandlung von metastasiertem Brustkrebs etwa zehnmal teurer sei als die Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium.

„Es gibt in ganz Europa noch einiges zu tun“, sagte sie.

In diesem Sonderbericht analysieren EURACTIV und sein Netzwerk die verschiedenen Hindernisse, mit denen MBC-Patient:innen in Europa konfrontiert sind, sowie die Möglichkeiten, die sich aus dem Vorstoß der Europäischen Kommission für einen EU-weiten Plan zur Krebsbekämpfung ergeben.

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