Alzheimer-Krankheit testet EU-Bereitschaft

Laut Alzheimer's Europe lebten im Jahr 2018 7,8 Millionen EU-Bürger mit Demenz, wovon die Alzheimer-Krankheit zwischen 60 und 80 % der Demenzfälle ausmacht. [Shutterstock/AimPix]

Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen wirken sich bei jedem Menschen unterschiedlich aus, doch eine frühzeitige Erkennung ist immer der Schlüssel für eine wirksame Behandlung.

Laut Alzheimer’s Europe lebten im Jahr 2018 7,8 Millionen EU-Bürger mit Demenz, wovon die Alzheimer-Krankheit zwischen 60 und 80 % der Demenzfälle ausmacht.

Experten warnen, dass sich die Zahlen voraussichtlich verdoppeln werden, wenn nicht ernsthafte Maßnahmen zur Aufklärung von Bürgern, Gesundheitspersonal und politischen Entscheidungsträgern ergriffen werden.

Gleichzeitig fordern Kritiker, dass die Gesundheitssysteme der EU mehr in die Infrastruktur investieren sollten, damit die Krankheit so früh wie möglich erkannt werden kann.

Im Vorfeld des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September veröffentlichen EURACTIV und seine Partner einen Sonderbericht, der die verschiedenen Herausforderungen thematisiert, die die Krankheit auf EU-Ebene sowie auch in Frankreich, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik und Slowenien darstellt.

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