Italienischer Minister: Grüne Reise-Zertifikate auch für Nicht-EU-Länder

Italiens Gresundheitsminister Roberto Speranza. [EPA-EFE/ROBERTO MONALDO]

„Ich werde vorschlagen, dass der grüne Pass nicht nur mit europäischen Ländern, sondern auch mit Nicht-EU-Ländern wie Japan, den Vereinigten Staaten oder Kanada genutzt wird,“ so Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza in einem Fernsehinterview am Sonntag.

„Ich werde diesen Vorschlag beim kommenden Treffen der EU-Gesundheitsminister unterbreiten. Wenn wir einen Weg finden, dieses Instrument gemeinsam zu nutzen, können wir die Mobilität der europäischen Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern,“ erklärte der Minister.

Mit Blick auf die Impfungen sagte Speranza weiter, es sei „sehr wahrscheinlich, dass wir eine dritte Dosis des Impfstoffs benötigen – eine Auffrischung also, die wahrscheinlich ‚modifiziert‘ sein muss, um die diversen Mutanten abzudecken. Wir werden von einer aktuell außerordentlichen Phase zu einer normalen Phase [der Impfungen] übergehen.“

Wenn dieser „neue normale“ Zustand erreicht sei, könnten die Impfungen wieder ausschließlich von Hausärzten durchgeführt werden.

Beim Thema Maskenpflicht warnte der Gesundheitsminister vor zu schnellem Handeln: „Wir dürfen nichts überstürzen. Wir werden die Masken noch eine Weile beibehalten müssen, zumindest mittelfristig. Das ist kein hoher Preis, den wir zahlen. Sobald uns die Fachleute und die Wissenschaft sicher bestätigen, dass wir die Masken ablegen können, werden wir dies tun – zunächst im Freien und später auch in geschlossenen Räumen.“

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