Fehler im polnischen Impf-System

Rund 600 Personen konnten sich für einen früheren Impftermin registrieren. [EPA-EFE/Leszek Szymanski]

Im polnischen Impftermin-System ist es am Donnerstagmorgen kurzzeitig zu Komplikationen gekommen: So wurde versehentlich die Registrierung für Impftermine für Personen geöffnet, die eigentlich noch nicht an der Reihe sein sollten.

Dass sich kurzzeitig alle über 40-jährigen Personen registrieren konnten, sei ein „Fehler im System“ gewesen, erklärten die zuständigen Behörden.

Der Fehler konnte zwar schnell behoben werden; dennoch vereinbarten mehrere hundert Menschen im Alter von 40-59 Jahren Impftermine, obwohl ihre Altersgruppe laut der nationalen Impfstrategie noch nicht geimpft werden soll. Aufgrund der Probleme wurde die Registrierung für einige Stunden ausgesetzt.

Diejenigen, die den Fehler nutzen konnten und sich für April zum Impfen angemeldet haben, werden nun kontaktiert und bekommen einen Termin im Mai angeboten, teilte der Leiter des für das Impfprogramm zuständigen Büros des Ministerpräsidenten, Michał Dworczyk, mit. Er bestätigte: „Dies ist keine allzu große Gruppe, etwa 600 Menschen.“

Zu den Gruppen, die aktuell geimpft werden können, gehören alle Personen über 60 Jahre, Lehrpersonal und Universitätsangestellte sowie einige andere Berufstätige und Personen, die in die Kategorie mit „hohem medizinischen Risiko“ fallen.

Die Regierung in Warschau plant, noch in diesem Monat mit der Impfung der Bürgerinnen und Bürger über 50 Jahre zu beginnen, die Impfung jüngerer Gruppen soll dann im Mai beginnen.

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