Cholesterin: Ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem

Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut kann gefährlich sein. Die meisten Menschen wissen aber nicht, was das im Einzelnen tatsächlich bedeutet.

Das Phänomen greift vor allem in Europa und Deutschland zunehmend um sich: Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte sind in der Bundesrepublik verbreiteter als im Schnitt der Industrieländer. Besonders länger bestehende zu hohe Werte des LDL-Cholesterins, das auch das „schlechte Cholesterin“ genannt wird, können jedoch schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Es droht Gefäßverkalkung, mit möglichen Folgeerkrankungen wie etwa einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Allein in den fünf größten EU-Ländern Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien haben 133 Millionen Menschen laut Schätzungen zu hohe Cholesterinwerte. Doch obwohl Europäer mit einem geschlechtsunabhängigen Durchschnittswert von 54 Prozent laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) den höchsten LDL-Cholesterinspiegel weltweit haben, kennt die Mehrheit ihre Cholesterinwerte nicht. Besonders junge Menschen lassen ihre Werte kaum prüfen – obwohl erblich bedingt erhöhte LDL-Werte auch bei ihnen zu schweren Erkrankungen führen können.

Zu den Risikofaktoren für hohe Cholesterinwerte zählen Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes, Übergewicht durch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und erbliche Cholesterinprobleme (Hypercholesterinämie). Wer um sie weiß und seine Cholesterinwerte kennt, kann jedoch angemessen reagieren.

 

 

 

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