Die Kommission hat Experten dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen im Bereich der Telemedizin auszutauschen. Dies geschieht im Rahmen von Vorschlägen zu einer Politik über innovative Technologien für die Behandlung chronischer Krankheiten, die 2008 vorgelegt werden sollen.
Angesichts der Mitteilung über Telemedizin und innovative Technologien für die Behandlung chronischer Krankheiten, welche im September 2008 vorgelegt werden soll, hat die Kommission am 11. Oktober 2007 eine öffentliche Konsultation ins Leben gerufen, um das Fachwissen der verschiedenen Mitgliedstaaten zum Thema zu erörtern.
Laut der Kommission sei Telemedizin – ein Begriff, der auf die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für das Gesundheitswesen verweist – ein viel versprechendes Instrument, um die Fernüberwachung und -behandlung von chronisch kranken Patienten zu unterstützen.
Die Kommission fordert daher Experten dazu auf, ihre Erfahrungen auszutauschen und konkrete Beispiele zu ihren wichtigsten Errungenschaften in diesem Gebiet vorzustellen. Die Experten werden dazu aufgefordert, ihre Gründe für die Entwicklung von Lösungen im Bereich der Telemedizin sowie die wahrgenommenen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten darzulegen. Diese Beweggründe können geographischer Natur sein oder einen Mangel an Fähigkeiten sowie die Notwendigkeit ergänzenden Fachwissens zur Ursache haben.
Ein weiteres Ziel der Befragung ist es, mögliche Hindernisse zu betrachten, die in Zusammenhang stehen mit der Entschädigung der Patienten, der Akzeptanz der medizinischen Gemeinschaft sowie den rechtlichen Problemen, die bei der Entwicklung dieser Technologien auftreten können. Weiterhin werden die Experten zu ihrer Meinung befragt, wie sichergestellt werden könnte, dass die telemedizinischen Lösungen vollständig genutzt und in nationale und europäische Gesundheitssysteme integriert werden können.
Die Konsultation läuft bis 26. Oktober 2007 und die Antworten werden in die Organisation der Konferenz zum Thema „Telemedizin“, die am 11. Dezember 2007 stattfinden wird, einfließen.

