Columbus wird 10

Ein Spaceshuttle dockt an der ISS an. [shutterstock]

Das europäische Weltraumlabor Columbus feiert am heutigen Mittwoch sein zehnjähriges Jubiläum im All.

Bislang seien bereits knapp 230 Experimente in dem Modul der internationalen Weltraumstation ISS begonnen worden, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Vorfeld des Jubiläums mit. Das DLR leitete die Entwicklung des Labors und steuert den Betrieb von einem Kontrollzentrum in der bayerischen Gemeinde bei München.

Das Labor war am 7. Februar 2008 an Bord eines Spaceshuttles zur ISS gestartet. Seit seiner Inbetriebnahme habe es „einzigartige Erkenntnisse“ in so verschiedenen Disziplinen wie Astrophysik, Materialforschung und Psychologie ermöglicht, erklärte das DLR.

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Das Labor gehört der europäischen Weltraumagentur ESA, wird aber auch für Experimente anderer Weltraumbehörden und privater Partner genutzt. Das Columbus-Kontrollzentrum koordiniert den Betrieb gemeinsam mit Kommandozentralen der US-Weltraumbehörde Nasa und den Astronauten, die sich gerade auf der ISS aufhalten.

Nach Angaben des DLR wird auch der deutsche Astronaut Alexander Gerst im Juni während seines neuerlichen Aufenthalts auf der ISS wieder in dem Columbus-Labor arbeiten. Er wird einen neuen Satz von Proben einsetzen, mit denen in rund 400 Kilometern Höhe in der Schwerelosigkeit materialphysikalische Tests gemacht werden.

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