Martin Schulz: „Griechenland braucht ein humanitäres Hilfsprogramm“

EU-Parlamentspräsident Schulz sagt, dass „die Souveränität des griechischen Volkes respektiert werden muss“. Das griechische „Nein“ gegen die EU-Sparvorschläge erfordere unverzüglich ein humanitäres Hilfsprogramm

Schulz warnte vor der schwierigen Situation, in der sich Griechenland befindet. Er forderte die Staats-und Regierungschefs nachdrücklich auf, über ein „humanitäres Hilfsprogramm“ für Athen zu diskutieren.

„Das ‚Nein‘-Lager hat das Referendum mit einer überwältigenden Mehrheit gewonnen und wir müssen die Souveränität des griechischen Volkes respektieren. In voller Souveränität haben sie sich mit einem klaren ‚Nein‘ gegen die in der Euro-Zone auf dem Tisch liegenden Vorschläge ausgesprochen. Dies ist ein schwieriger Tag.“

„Einfache Bürger, Pensionisten, kranke Menschen, oder Kindergartenkinder sollten nicht den Preis für die dramatische Situation bezahlen, in welche die Regierung das Land nun gebracht hat. Daher ist ein humanitäres Hilfsprogramm umgehend notwendig. Ich hoffe, die griechische Regierung macht in den kommenden Stunden sinnvolle und konstruktive Vorschläge, die eine Wiederaufnahme der Verhandlungen möglich machen. Falls nicht, sehen wir einer schwierigen und geradezu dramatischen Zeit entgegen.“

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