Weiter Unklarheit über TPP-Handelsabkommen

Auch das TPP-Abkommen ist umstritten. [Sumofus/Flickr]

Das Zustandekommen der Transpazifischen Handelspartnerschaft TPP ist weiter ungewiss. Ein Treffen der elf beteiligten Staaten wurde abgesagt.

Ein am Rande des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgipfels Apec im vietnamesischen Da Nang geplantes Treffen der Staatschefs der elf beteiligten Länder kam am Freitag nach Angaben aus Delegationskreisen nicht zustande.

Die Regierungschefs wollten eigentlich darüber beraten, wie sie nach dem Ausstieg der USA unter Präsident Donald Trump weiter voranschreiten können. Seit Trump die USA aus dem Prozess gelöst hat ist fraglich, ob das Abkommen überhaupt zustande kommt.

EU einigt sich mit Japan über Freihandelsabkommen

Kurz vor Beginn des G20-Gipfels gibt es eine „grundsätzliche Einigung“ für Jefta: Die EU und Japan haben den Weg für ein umfassende Freihandelsabkommen geebnet.

„Das Treffen hat nicht stattgefunden. Es bleibt noch Arbeit zu tun und das passiert gerade“, sagte ein kanadischer Unterhändler. Zuvor hatte es widersprüchliche Angaben über eine Einigung auf ein Abkommen gegeben. Nachdem am Donnerstag der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo von einer Einigung berichtet hatte, betonte der japanische Finanzminister Taro Aso am Freitag, es gebe noch keine Einigung. Es gebe noch Probleme, die Mexiko und Vietnam beträfen.

An TPP wollten sich Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, Vietnam und die USA beteiligen. US-Präsident Trump erklärte nach seiner Wahl aber den Rückzug seines Landes aus dem Projekt. Seitdem suchen die anderen Staaten nach einer Perspektive für die Partnerschaft.