S&P-Aufwertung: Erleichterung für Griechenland

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's glaubt wieder ein wenig mehr an Griechenland und den Euro. Foto: dpa

Die Ratingagenturen scheinen langsam überzeugt, dass die Euro-Länder alles unternehmen werden, Griechenland in der Euro-Zone zu halten. Überraschend hat die US-Agentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit Griechenlandes um sechs Stufen aufgewertet.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands von "Selective Default", einem teilweisen Zahlungsausfall, um sechs Stufen auf "B-" heraufgesetzt.

"Die Heraufstufung spiegelt unsere Ansicht wider, dass die Länder der Wirtschafts- und Währungsunion entschlossen sind, Griechenland als Mitglied in der Euro-Zone zu halten", heißt es in der Mitteilung der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Auch werde der langfristige Ausblick auf "stabil" gesetzt, da die griechische Regierung den festen Willen zeige, an den Haushalts- und Strukturreformen zu arbeiten, um die wirtschaftlichen und politischen Probleme in den Griff zu bekommen.

Die Aufwertung der US-Agentur kommt überraschend, da S&P die Kreditwürdigkeit Griechenlands erst vor wenigen Wochen auf "Selective Default" gesetzt hatte, nachdem die Regierung den Schuldenrückkauf von Privatinvestoren angekündigt hatte.

EURACTIV/rtr/mka

EURACTIV.de: Rating agency gives Greece something to celebrate (19. Dezember 2012)

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