Rund 300.000 Flüchtlinge in Arbeit

Immer mehr Menschen aus den Hauptfluchtländern Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia finden in Deutschland Arbeit. [Foto: Shutterstock]

Die Bundesagentur für Arbeit zeigt in einer Statistik auf, dass immer mehr anerkannte Flüchtlinge in Deutschland auf dem Arbetsmarkt integriert werden.

Laut des Datenstands vom Mai dieses Jahres gingen 306.574 Personen aus den acht Haupt-Asylzugangsländern einer Beschäftigung nach. Im Mai 2017 waren es noch 203.736 Personen. Im Juli 2015, vor der großen Flüchtlingsbewegung nach Deutschland und in nordeuropäische Länder, lag die Zahl bei 109.818. Stark gestiegen ist auch die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten: Sie stieg binnen eines Jahres bis Mai 2018 um 87.991 auf 237.537 Personen. Aus der Statistik geht nicht hervor, wann die Beschäftigten eingereist sind, ob es sich um anerkannte Flüchtlinge handelt oder sie aus anderen Gründen nach Deutschland kamen. Menschen aus den acht aufgeführten Ländern Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia wird in Deutschland aber besonders häufig Asyl gewährt.

Eine Steigerung der Beschäftigtenzahlen verzeichnete die Agentur im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat auch bei Menschen aus anderen Ländern, etwa aus den Nicht-EU-Staaten des Balkan (plus 39.533) und Russland (plus 5501). Dank der guten Konjunktur sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai insgesamt auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung.

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