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21/01/2017

Rechtsstreit: Deutsche Bank zahlt in USA 38 Millionen Dollar

Finanzen und Wirtschaft

Rechtsstreit: Deutsche Bank zahlt in USA 38 Millionen Dollar

Die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Foto: dpa

Die Deutsche Bank hat in den USA eine ihrer Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Der Vergleich über Silberpreisabsprachen dürfte das Geldinstitut teuer zu stehen kommen.

Wegen illegaler Absprachen mit anderen Instituten beim Silberpreis muss die Deutsche Bank eine Strafe von 38 Millionen Dollar zahlen, wie aus Gerichtsunterlagen am Montag hervorging. Der Vergleich muss noch von einem Gericht bestätigt werden. Eine Sprecherin des Geldhauses wollte sich nicht dazu äußern.

"Staatliche Hilfe würde die Deutsche Bank letztlich in den Ruin treiben"

Die Deutsche Bank ist eine der großen Investmentbanken Europas – und in der Krise. Ihr Zusammenbruch würde wohl zu einer neuen Finanzkrise führen, meint Finanzexperte Michael Schröder im Interview mit EurActiv.de. Öffentliche Hilfen hält er jedoch für falsch.

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Insgesamt lasten rund 1000 größere Rechtsstreitigkeiten auf der Deutschen Bank. Der Hypothekenstreit in den USA könnte das Bankhaus im schlimmsten Fall 14 Milliarden Dollar kosten.