Portugal schickt Spitzenpolitiker auf Hannover Messe

Premierminister António Costa und Wirtschaftsminister António Costa Silva sind zur weltweit größten Industriemesse nach Deutschland gereist. [EPA-EFE/MANUEL DE ALMEIDA]

Premierminister António Costa, Wirtschaftsminister António Costa Silva und Bildungsministerin Elvira Fortunato sind zur weltweit größten Industriemesse nach Deutschland gereist.

In Hannover ist ihr Land mit 109 Unternehmen und führenden Regierungsvertreter:innen vertreten. Die Präsenz Portugals könne die Beziehungen zwischen Portugal und Deutschland „in den kommenden Jahren fördern“, sagte Außenminister João Gomes Cravinho, der ebenfalls die Messe besuchte, am Mittwoch (1. Juni).

„Auf allen Ebenen werden Beziehungen geknüpft, die von Nähe, Vertrauen und geteilten Vorstellungen geprägt sind und von denen ich glaube, dass sie unserem Verhältnis in den kommenden Jahren zugutekommen werden“, sagte der Außenminister gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa.

Costa und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz standen bei der Eröffnung der Hannover Messe am Sonntag Seite an Seite.

Portugal ist mit Unternehmen vertreten, die in den Bereichen technische Lösungen, Energie und digitale Ökosysteme tätig sind und sich auf die Sektoren Ausrüstung und Metallverarbeitung, Mobilität, Automatisierung und Robotik, Textilien und technische Kunststoffe und erneuerbare Energien konzentrieren.

„Die Kontakte zwischen unseren Unternehmen und ihren Partnern oder möglichen Kund:innen waren sehr interessant. Ich habe gehört, dass sie die Erwartungen übertroffen haben“, sagte Gomes Cravinho.

„Es gibt eine zweite Dimension, von der ich hoffe, dass sie transformativ sein wird, nämlich das Erbe, das diese massive Präsenz für die Zukunft hinterlassen wird“, so der Außenminister.

„Diese Woche in Hannover stand ganz im Zeichen der Frage, warum es sinnvoll ist, in Portugal, mit Portugal und mit portugiesischen Unternehmen zu arbeiten. Wir erwarten, dass dies nicht nur den hier vertretenen Unternehmen zugutekommt, sondern auch anderen in der portugiesischen Industrie“, erklärte er.

Der Außenminister hofft, dass diese Erfahrung den deutschen Unternehmen „die Augen“ für „das Potenzial Portugals geöffnet hat, das bisher nicht ausreichend wahrgenommen wurde.“

Subscribe to our newsletters

Subscribe