Polnische Regierung führt „Anti-Inflations-Schild“ ein

Zu den Lösungen, die eingeführt werden sollen, gehören Steuersenkungen. [EPA-EFE/Rafal Guz]

Polen wird bald von Steuersenkungen und einer Senkung der Kraftstoffpreise im Rahmen des so genannten „Anti-Inflations-Schildes“ profitieren, kündigte die Regierung am Dienstag an.

„Heute haben wir damit begonnen, die Annahmen bezüglich des Anti-Inflations-Schildes umzusetzen. Es soll die polnischen Familien und die polnischen Haushalte vor Preissteigerungen schützen“, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

Zu den Lösungen, die eingeführt werden sollen, gehören auch Steuersenkungen. Die Regierung wird die Mehrwertsteuer auf Heizungen von 23 % auf 8 % senken und den Kreis der Empfänger der „Schutzschildzulage“ auf sieben Millionen Haushalte ausweiten, so Morawiecki.

„Wenn die Inflation im zweiten Quartal des nächsten Jahres keine signifikant sinkenden Tendenzen zeigt, werden wir weiter handeln und die polnischen Bürger:innen unterstützen“, fügte er hinzu.

In Bezug auf Kraftstoffe betonte er, dass neben der Senkung der Verbrauchssteuer und der Senkung der Emissionsabgabe auf Null auch die Einzelhandelssteuer geändert werde.

„Kraftstoffe werden nicht in die Gewerbesteuer einbezogen, was den Kraftstoffpreis um etwa ein Dutzend Pfennige senken dürfte. Zusammen mit anderen Maßnahmen könnte dies zu einer Senkung des Kraftstoffpreises pro Liter um 20-25 Cent, Optimisten sagen sogar um 30 Cent, führen“, fügte er hinzu.

„Wir führen eine Schutzsteuer ein, die sich aus den Preiserhöhungen der verschiedenen Hersteller ergibt. Sie wird in zwei Raten gezahlt werden, und zwar in Beträgen von 400 PLN bis zu 1.100 PLN, je nach Größe des Haushalts und der Familie“, sagte Morawiecki.

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