Personalabbau bei Opel noch drastischer als bislang bekannt

Die Konzernmutter PSA will radikal sparen. [shutterstock/Razvan Iosif]

Opels Personalabbau könnte noch drastischer werden als bislang bekannt. Darüber hat der Betriebsrat von Opel in Rüsselsheim die Mitarbeiter am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung informiert.

Der Personalabbau bei Opel könnte noch drastischer werden als bislang bekannt. Darüber hat der Betriebsrat von Opel in Rüsselsheim die Mitarbeiter am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung informiert und dabei auch Charts mit unterschiedlichen Szenarien für den kommenden Personalabbau gezeigt.

Viele davon sind schlimmer als bislang befürchtet. So könnte das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, sagten mehrere Insider der WirtschaftsWoche, im Jahr 2020 nur noch Arbeit für knapp 4000 bis 5000 Mitarbeiter haben. Aktuell arbeiten dort 7700 Menschen.

Auch in Eisenach könnte der Personalabbau weiter gehen, als bislang bekannt. Schon im Frühjahr 2019 könnten dort nur noch 900 statt aktuell knapp 1800 Menschen arbeiten. Zuletzt war die Rede von 1000. All das gehe an den Kern der Marke, soll ein Betriebsrat daher auf der heutigen Versammlung geurteilt haben.

Opel wollte sich nicht dazu äußern.

Weitere Informationen

Ein wahrer Elektro-Freund

Viele rätseln noch, welchen Kurs der neue VW-Chef Herbert Diess einschlagen wird. Bei aller Ungewissheit steht eines fest: Diess wird den größten Autokonzern der Welt mit Vehemenz auf Elektromobilität trimmen.

Die komplexe Zukunft der Mobilität

Auf Einladung des Tagesspiegel und des Berliner EUREF-Campus diskutierten Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft mit über 1.200 Teilnehmern um die Zukunft der Mobilität.

Subscribe to our newsletters

Subscribe