Öl-Riese Exxon Mobil will 1600 Arbeitsplätze in Europa streichen

Die belgische Exxon Mobil-Zentrale in Machelen. [JULIEN WARNAND/EPA]

Der in den USA ansässige Öl- und Gasriese Exxon Mobil hat am Montag die Streichung von 1600 Arbeitsplätzen in Europa angekündigt. Das Unternehmen mit Sitz in Texas begründete den Schritt mit den wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie.

Der Abbau von elf Prozent der Stellen in Europa soll bis Ende nächsten Jahres erfolgen.

MEP Canfin: Beim Klimagesetz wird's knapp

Das Europäische Parlament wird am morgigen Dienstag über das vorgeschlagene Klimagesetz der EU-Kommission abstimmen. „Ich erwarte, dass die Abstimmung sehr knapp ausfallen wird“, sagt der EU-Abgeordnete Pascal Canfin im Interview.

Angesichts des durch die Corona-Krise verursachten Nachfragerückgangs nach Rohöl und der zunehmenden Umstellung auf grüne Energie ist der Aktienwert von Exxon Mobil an der Wall Street in diesem Jahr bereits um mehr als die Hälfte gesunken. Exxon Mobil beschäftigt 75.000 Mitarbeiter weltweit und 14.000 in Europa.

Auch bei der Konkurrenz von Exxon Mobil sieht es nicht besser aus: Erst vergangene Woche verkündete Royal Dutch Shell die Einsparung von 9000 Arbeitsplätzen – mehr als zehn Prozent seiner Belegschaft. Das Unternehmen BP erklärte den Abbau von 10.000 Stellen – 15 Prozent der gesamten Belegschaft.

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