Medienbericht: Rettungspaket für Lufthansa steht – Bund beteiligt sich

Neun Milliarden Euro erhält die Lufthansa vom Staat. Dafür soll der Konzern in kraftstoffärmere Flugzeuge investieren. [ARMANDO BABANI/EPA]

Die Lufthansa und die Bundesregierung haben sich einem Medienbericht zufolge auf einen Rettungsplan geeinigt.

Der Bund beteilige sich mit rund neun Milliarden Euro an dem durch die Corona-Krise schwer gebeutelten Konzern, berichtete das digitale Wirtschaftsmagazin Business Insider am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Corona: Verstaatlichung von Unternehmen als letztes Mittel?

Italien tut es, Frankreich hat es angekündigt und Deutschland wird wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben: Staatliche Beteiligungen als letzter Ausweg für Unternehmen vor dem Corona-Kollaps.

Dafür erhalte der Staat eine Sperrminorität und ein bis zwei Aufsichtsratsmandate. Auf diese Eckpunkte hätten sich Vertreter von Bundesregierung und Lufthansa bei einer Verhandlungsrunde am Montagnachmittag geeinigt. Die Lufthansa lehnte einen Kommentar ab.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr wolle den Deal im Laufe des Tages mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz besiegeln, hieß es in dem Bericht weiter. Dass das Paket dabei nochmal aufgemacht werde, gelte laut Verhandlungskreisen als unwahrscheinlich.

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