Ifo: Exporterwartungen der Industrie steigen – „Aber viele Unsicherheiten“

Für die Exportnation Deutschland gibt es Grund zur Hoffnung. [NEIL HALL/EPA]

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich am Ende des Corona-Jahres etwas aufgehellt.

Die Exporterwartungen der Industrie legten im Dezember auf plus 1,4 Punkte zu von minus 1,0 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter 2300 Unternehmen mitteilte. “Die deutsche Exportindustrie blickt verhalten auf das erste Quartal 2021”, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. “Noch zu viele Unsicherheiten, wie der ungeklärte Brexit, belasten den Ausblick.”

Wie wird Deutschlands Verkehr klimaneutral?

Deutschland will klimaneutral werden. Dafür müssen die CO2-Emissionen auf null sinken. Wie geht das im Verkehr? Möglich wird dies mit Elektromobilität, mehr Bus, Bahn und Radverkehr. Doch bislang wird noch gebremst.

Mit großem Optimismus berichten mittlerweile die Hersteller elektrischer Ausrüstungen von ihrem Exportgeschäft. Auch im Maschinenbau und der Chemischen Industrie gehen die Unternehmen von steigenden Auslandsumsätzen aus. “Die Automobilindustrie sieht gegenwärtig ein konstantes Exportgeschäft”, sagte Fuest. Schwierig bleibe der Auslandsmarkt für die Nahrungsmittel-Industrie sowie für die Hersteller von Bekleidung und Textilien: Diese Branchen rechnen mit weiteren Auftragsrückgängen im Exportgeschäft.

Die Industriestaaten-Organisation OECD sagt der Weltwirtschaft im kommenden Jahr wieder ein robustes Wachstum voraus nach der Corona-bedingten Rezession 2020. Treiber ist demnach China, wo das Bruttoinlandsprodukt um acht Prozent wachsen soll. Damit würde die Volksrepublik für mehr als ein Drittel des weltweiten Wachstums sorgen, so die OECD. China ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands.

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