25.000 staatliche Stellen werden gestrichen. Das hat das griechische Parlament am Mittwoch (17. Juli) trotz heftiger Proteste beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Auszahlung einer weiteren Hilfstranche der internationalen Geldgeber.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte am Donnerstag (18. Juli) bei seinem ersten Besuch in Athen seit Beginn der Staatsschuldenkrise, man sei bei der Bekämpfung der Schuldenkrise auf dem richtigen Weg. "Wir helfen Staaten so, dass sie sich selbst helfen können", sagte der Minister vor der deutsch-griechischen Handelskammer.
In einem Interview vor seiner Reise hatte er am Mittwoch gewarnt, die bisherigen Erfolge aufs Spiel zu setzen. "Es wäre jetzt ganz schade, wenn Generalstreiks und ähnliche Dinge dies wieder gefährden würden", sagte er der ARD. Schmerzhafte Anpassungen seien notwendig. "Griechenland hat eine überdimensionierte Verwaltung." Griechenland war die Auszahlung einer weiteren Kredittranche in Höhe von 2,5 Milliarden Euro nur unter der Bedingung zugestanden worden, dass die Zahl der Staatsbediensteten gekürzt wird.
EURACTIV/rtr/mka
