EU-Finanzminister tagen nach deutsch-französischem Vorschlag zu Corona-Hilfe

Laut deutsch-französischem Vorschlag soll der COVID-19-Wiederaufbaufonds 500 Milliarden Euro umfassen. [Pla2na/shutterstock]

Die EU-Finanzminister beraten am Dienstag in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise (11.00 Uhr).

Sie beurteilen dabei die Umsetzung bereits verabschiedeter Hilfsmaßnahmen von 540 Milliarden Euro. Deutschland und Frankreich hatten zudem am Montag einen Plan vorgelegt, der mit weiteren 500 Milliarden Euro die tiefe Rezession durch die Pandemie bekämpfen soll.

EU-Parlament fordert Finanzpaket von zwei Billionen Euro und droht mit Veto

Das EU-Parlament pocht auf sein Mitspracherecht bei der Ausgestaltung des Wiederaufbauplans für die Zeit nach der Corona-Krise. Die Abgeordneten fordern in dem Text unter anderem ein Finanzpaket im Umfang von zwei Billionen Euro.

Anders als die bisherigen Maßnahmen geht es dabei nicht um Kredite, sondern um nicht rückzahlbare Zuschüsse aus dem EU-Haushalt für die am stärksten betroffenen Länder. Staaten wie die Niederlande oder Österreich lehnen dies ab und wollen nur Darlehen vergeben.

Darüber hinaus beraten die Minister über den Vorschlag der EU-Kommission, zum Kampf gegen Geldwäsche eine europäische Aufsichtsstelle zu schaffen und die Kriterien für eine Schwarze Liste mit Risiko-Staaten neu zu fassen.

Melden Sie sich für "The Capitals" an

Vielen Dank für das Abonnieren des The Capitals Newsletters!
  • Mit EURACTIV immer auf dem Laufenden!

Subscribe to our newsletters

Subscribe
UNTERSTÜTZEN