EU-Finanzminister befassen sich mit Aussetzung von Defizitregeln wegen Coronavirus

Die Corona-Pandemie zwingt EU-Statten dazu, neue Schulden aufzunehmen. [jooh/EPA]

Die EU-Finanzminister befassen sich am Montag in einer Video-Konferenz mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise (15.00 Uhr).

Die EU-Kommission wird dabei ihre Pläne für die Lockerung der Vorgaben für Staatsbeihilfen vorstellen. Darüber hinaus hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen, wegen der Krise erstmals überhaupt die Regeln für Haushaltsdefizite im EU-Stabilitätspakt auszusetzen, damit die Regierungen die Wirtschaft mit massiven Finanzhilfen stützen können.

Europäisches Parlament setzt auf "Fernabstimmung"

Das Verwaltungspersonal des Europäischen Parlaments wurde damit beauftragt, eine Technologie einzuführen, die die „Fernteilnahme“ der Abgeordneten während der langen Zeit der Fernarbeit infolge des Coronavirus-Ausbruchs „erleichtert“, wie Dokumente, die von EURACTIV eingesehen wurden, zeigen.

Die EU-Kommission rechnet damit, dass die europäische Wirtschaft in diesem Jahr wegen der Corona-Krise schrumpfen wird. Mehrere EU-Länder haben Milliardenprogramme angekündigt, um sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu stemmen und Unternehmenspleiten zu verhindern. Die europäischen Finanzminister müssen der Aussetzung der Defizitregeln zustimmen.

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