Deutsche Industrie erlebt rasantes Comeback

Es wird wieder gehandelt: Die deutschen Auftragseingänge haben bereits wieder ein Niveau von 90,7 Prozent der Bestellungen vor Ausbruch der Pandemie im vierten Quartal 2019 erreicht. [Foto: epa]

Die Auftragsbücher der deutschen Industrie füllen sich nach dem Ende der harten Corona-Beschränkungen in Rekordgeschwindigkeit.

Die Bestellungen stiegen im Juni um 27,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 10,1 Prozent gerechnet. Im Mai hatte es bereits ein Plus von 10,4 Prozent gegeben, das allerdings auf einen Einbruch von 26,1 Prozent im April folgte.

Die Erholung komme “einen großen Schritt voran”, betonte das Ministerium. Die Auftragseingänge hätten bereits wieder ein Niveau von 90,7 Prozent der Bestellungen vor Ausbruch der Pandemie im vierten Quartal 2019 erreicht. “Allerdings hinken die Aufträge aus dem Ausland der Entwicklung im Inland hinterher”, so das Ministerium. “Dies zeigt auf, warum der weitere Erholungsprozess langsamer voranschreiten wird.” Die Aufträge aus Deutschland kletterten im Juni um 35,3 Prozent, die aus dem Ausland um 22,0 Prozent. Dabei legten die Aufträge aus der Euro-Zone um 22,3 Prozent zu, die aus dem restlichen Ausland um 21,7 Prozent.

Das Bruttoinlandsprodukt ist wegen der Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie im zweiten Quartal in Rekordtempo eingebrochen. Es fiel um 10,1 Prozent niedriger aus als im Vorquartal. Für das laufende Sommerquartal rechnen die meisten Experten aber mit einer deutlichen Belebung.

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